Die Entstehung...

An Weihnachten 1983 entschliessen sich 9 junge Oberrüter, die schon früher bestandene Guggemusig "Ratteschwänz" neu zu beleben. Der Name muss zwangsläufig übernommen werden, da die Pauke schon beschriftet ist und das Geld für neue Buchstaben nicht ausreicht!  

Die erste Fasnacht...

Nach einigen mehr oder weniger intensiven Proben freuen wir uns auf die Fasnacht. Sie startet am Schmutzigen Donnerstag um 5 Uhr zum Oberrüter Morgenstreich. Wir nehmen Teil am Umzug in Oberrüti und bereichern Rotkreuz und Oberrüti mit einer kakaphonischen Dorftour. Das Gwändli dürfen wir übrigens von unsern Vorgängern für 2 Franken pro Stück abkaufen  

1985

Leider verlassen uns einige was uns überaupt nicht aus dem Konzept bringt. Sechs begeisterte Fasnächtler was kann da schon schief gehen? Es wurde ja viel geprobt ! (Probebeginn: 1 Woche vor der Fasnacht)    

1986

Neues Gwändli ! Die alten Rattegwändli sind allmählich zu klein. So suchen wir nach etwas neuem und werden fündig bei unser Nachbar-Gugge, den Rüüsstalschränzer.      

1989

Ende der Ära "Schesewage"! Der Paukist ist inzwischen kräftig genug, um sein Instrument selber zu tragen! Wir sind inzwischen auf 15 Mitglieder angewachsen. Wir haben auch ein recht ansehliches Fasnachtsprogramm: - Fasnachtseröffnung Sins - Geburtstagsfest Oberrüti - Waldhütte Aettenschwil - Morgenstreich Oberrüti - Dorffasnacht Oberrüti - Umzug Cham (Probemarsch mit Grinde, 4. 2. 89) - Citytour Cham - Dorftour Oberrüti - Kinderball Sins - Altersfasnacht Oberrüti - Dorfball Sins - Dorftour Rotkreuz - Beizentour (alkoholfrei...)

1990

Die Gleichberechtigung hält auch bei uns Einzug. Zum ersten Mal werden Frauen aufgenommen!! (der Männermarkt ist am Austrocknen...). Gleichzeitig schaffen wir uns ein neues Gwändli an (Wir sind inzwischen 24 Mitglieder, 9 mehr als im Jahr zuvor!). Da erst einer die Autoprüfung besitzt, fahren wir noch immer mit Velo und Töffli an die Auftritte.  

1991

Mit 30 Mitgliedern und abgeändertem Gwändli starten wir in die Fasnacht. An der GV entschliessen wir uns, einen Verein zu gründen.      

1992

Kurz nach der Fasnacht 1991 entsteht die Idee, einen eigenen Ball zu organisieren. Spontan sagt die Musikgesellschaft zu, uns bei diesem Vorhaben zu unterstützen. So gilt es, bereits im Sommer Ideen zu sammeln und diese nachher in Wirklichkeit umzusetzen. Wir präsentieren am 22. Februar den ersten MUGUMU-Ball unter dem Motto: URWALD. Die Spannung ist gross - und ebenfalls die Freude, als die ersten Besucher erscheinen! Es werden noch viele kommen - der Abend wird ein voller Erfolg.  

1993

10 Jahre Ratteschwänz! Nach 8 Jahren tritt Thomas Furrer als Tambourmajor aus dem Rennen. Für ein Jahr leitet uns Markus Nietlispach. Wir sind nun bereits 35 Mitglieder, haben vor und während der Fasnacht 30 Auftritte bestritten und fahren zum ersten Mal nach der Fasnacht für ein Weekend nach Onex, Genf. Der MUGUMU-Ball findet unter dem Motto "WILD WEST" zum zweiten Mal statt. Eingeladen sind die Guggen Rüsstalschränzer Sins, Hopp de Bäse Stans, Ohregröbler Rotkreuz, und Bäusiräller Amsteg. Auch wir geben unser Bestes und spielen zur grandiosen Mitternachtsshow!  

1994

Unter der Leitung von Kilian Rosenberg starten wir eine neue erfolgreiche Runde. Da trägt sicher auch ein intensives Probeweekend (unser erstes!) eine Rolle mit. Geprobt wird da allerhand.... Der Ball trägt das Motto "PARIS" und vom Gwändli sind wir "Feuer und Flamme".    

1995

"D`Ratteschwänz hend es Susi!" Mit neuem Instrument wagen wir eine weitere Ratte-Saison. Wir spielen in Oberrüti, Root, Ennetbürgen, Sins, Hämikon, Muri, Dietwil, Kleinwangen, Hünenberg und Hochdorf (der Speaker entschuldigt sich nach unserem Auftritt für seine Aussage, die Aargauer können ja nicht "fasnächtle"...). Der Mugumuball gehört "ASTERIX und OBELIX" ! Eine Tolle Fasnacht findet den Abschluss am Carneval de Moudon.  

1996

Wir starten rot, schwarz, silber gekleidet mit 42 Mitgliedern ins "UNIVERSUM". Uns alle auf ein Foto zu bringen, erweist sich etwas schwierig... auch verständlich, so viele Ratteschwänz auf einmal, das ist für Kamera sowie Fotograf einfach zuviel!  

1997

  Wir geraten unter die "PIRATEN" und erleben eine wilde Fasnacht. In Violett mit Schild entern wir die CD der Rüüsstalschränzer und finden darauf eine dauerhafte Bleibe. Danke, Schränzer! Auch die Hächlegugger hören von unserer Meuterei und überlassen uns ohne Kampf einen Platz auf ihrem Tonträger. Leider verlässt uns ein sehr wichtiger Pirat - und überlässt das Ruder für die nächste Fasnacht dem Dietwiler Valentin Bächli.  

1998

Wir feiern!!! 15 Jahre Ratteschwänz sind Anlass genug, es uns gut gehen zu lassen. Wir bauen einen Wagen mit "MÄRLIWALD", auf dem wir einige gemütliche Stunden verbringen. Es erleichtert die Umzüge doch um einiges, wenn man nur noch spielen muss... Grosse Premiere: Wir tragen das erste selbstgenähte Gwändli!! Und das fällt auf. Nicht alle Tage sieht man 42 Zwerge, die um ein totes Schneewittchen trauern! Wir sind zwei weitere Male als Gastgugge auf einer CD zu hören: Auf der Happy Burgsday – CD der Burgschränzer Honeri, sowie auf der Gugger Festival – CD der Hächlegugger Hägglingen.  

1999

Es gibt einigen Rummel bei den Ratteschwänz. Diverse Gründungsmitglieder verlassen uns. Mit 15 "Neuen" haben wir einen rekordverdächtigen Zuwachs! Nach dem Jubiläum soll eine etwas ruhigere Fasnacht anbrechen... Doch wer mal mit uns Oberrütern "UF DE ALP" ist, wird sie nicht so schnell wieder verlassen! Das Gwändli wird leicht abgeändert. Mit Melkstuhl, Pfeife, Kuhglogge und Bergschuhen passen wir gut in die schweizer Alpen. Patrick Steiner (mit Ling) als Tambourmajor gibt uns Grund so manche urchige Party zu feiern... (Auszeichnungen in Yverdon zum "Publikumsliebling" und "Beste Gugge des Weekends")  

2000

"TAG und NACHT" sind wir an der Arbeit, damit auch das zweite Gwändli sitzt. Und nicht nur die GwändlinäherInnen chrampfen. Wir sind aufs neue Jahr "online" ! Die erste Ratteschwänz - Homepage entsteht. Interessante Neuigkeiten sind zu lesen. Über unsere Auftritte, die Mitglieder und den MUGUMU - Ball kann man einiges erfahren (zum Beispiel wie man "zurück in die Zukunft" blickt). Leider werden damit auch geheime Details enthüllt - unser Papparazzi ist überall auf der Lauer...!  

2001

In unsere achtzehnte Saison starten wir mit dem MUGUMU–Ball Motto "s'Bescht vom Läbe". Was das Beste im Leben ist, dürfte für uns Ratteschwänz klar sein: Die Fasnacht! Auch im dritten Jahr führt uns Frosch von Auftritt zu Auftritt bis nach Onex (Ge), wo wir die Fasnacht gebührend abschliessen. Voilà!  

2002

Mit einer Reise um die Welt feiern wir 10 Jahre MUGUMU-Ball doch nicht nur das Ballmotto (Eurasimerlika) gibt zu reden, auch unsere Mitternachtsshow mit Trommelwirbel und einem eingeflogenen Dijeridoo - Spieler aus Südamerika bleibt unvergessen. Unser neues Gwändli ist "tierisch guet" - wir haben darin vor allem tierisch heiss. Heiss sind auch unsere Auftritte: - 123dB in Root - 5 Tiger BH's am Wörger - Warten auf der Bühne in Zell - Steckenbleiben in Laufenburg - kein Mikro am Schränzer... Zum Abschluss der Fasi machen wir wieder einen Abstecher nach Yverdon und erneut gibt's schöne Erinnerungen und Pokale (beste musikalische Darbietung, beste Ambiance und beste Batterie!!!)  

2003

Voilà! So heisst unser Motto zum 20ig jährigen Jubiläum. Ganz im Zentrum unseres Jubiläumsjahres steht unsere erste CD-Produktion. An drei Aufnahmetagen spielen wir über 60 Minuten Rattesound ein. Die CD wird ein Riesenerfolg, so dass wir bereits nach 2 Wochen eine weitere Serie bestellen müssen. Unsere Jubiläum umfasst jedoch noch weitere Aktivitäten: Auftritte am eidg. Turnfest in Bad Bubendorf und an der Ski WM in St. Moritz, ein wunderschöner Oberrüti-Tag am Fasnacht-Samstag und ein Umzugswagen führt uns durch die Fasnachtswoche, unvergessen bleibt auch unsere Rattebar, in der wir uns nach so mancher Probe stärkten. Einige Erneuerungen erfahren die MUGUMU-Ball Besucher, sie fühlen sich jedoch wie "Im Paradies". Unser Jubiläum schliessen wir mit einem Weekend im deutschen Büsingen ab.  

2004

Nach dem Jubiläumsjahr gehen wir diese Fasi-Saison etwas ruhiger an. Im Sommer gibt's nur einen Auftritt (Hochzeit). Mehr zu tun gibt da schon das neue Gwändli, es wird das farbigste das wir je hatten. Farbig ist auch der MUGUMU – Ball, diesen feiern wir unter dem Motto "Tutti Frutti". Die Besucher erfreuen sich nebst einer fruchtigen Dekoration auch an aussergewöhnlichen Angeboten wie Bananenshakes, Äpfeln, Schoggicrèmes oder Erdbeercornets. Unsere Auftrittstour führt uns über nah (Sins, Abtwil, Root,...) nach fern (Seedorf, Leibstadt, Beromünster,...), bis wir schliesslich ein weiteres Mal die Fasnacht in Yverdon verabschieden. Dort ist zwar das Wetter mies, doch wir freuen uns umso mehr über einen weiteren Pokal (beste Stimmung auf der Bühne).  

2005

52 Ratten folgen Frosch in seine 7. und letzte Saison als Tambourmajor. Die Fasnacht ist früh wie nie zuvor, der SchmoDo ist bereits am 3. Februar. Trotz dichtgedrängtem Fasnachtsprogramm wird der MUGUMU-Ball mit dem Motto "Sport" ein Riesenerfolg. Die Oberrüter Sportarenen sind schnell ausverkauft und die Besucher zeigen eine Top-Kondition. Kondition müssen auch wir Ratteschwänz beweisen, denn gleich nach dem Aschermittwoch, beenden wir die Fasnacht mit einem Weekend in St. Croix. Das Wetter ist noch schlechter als ein Jahr zuvor, wir lassen uns davon jedoch nicht beirren und geniessen die Fasi 05 bis zum Schluss.  

2006

Im silbrig-blauen Outfit bestreiten wir die Fasnacht 06. Mit Wini steht uns ein neuer Tambourmajor vor, er sieht sich dabei vielen neuen Ratten gegenüber, müssen doch 11 ausscheidende Mitglieder ersetzt werden. Am 18. Februar findet in Oberrüti das grosse "Superhelden"-Treffen statt, der MUGUMU-Ball wird mit vielen Batmans, Lucky Lukes oder Robin Hoods ein voller Erfolg. Unsere Fasnachtstour bringt uns an viele bekannte Orte wie Kägiswil, Lafenburg oder natürlich Sins, aber auch neue Fasnachtsbälle in Jonschwil, Pfäffikon oder Dallenwil werden besucht. Ebenfalls an einem neuen Ort verbringen wir das Nachfasnachts-Weekend (1. und 2. April). In La-Chaux-de-Fonds rocken wir noch einmal voll ab, bevor es in die fasnachtslose Zeit geht.  

2007

Zum ersten Mal dürfen wir auf der Radio Pilatus Gugge Power-CD mitspielen. Die Liveaufnahmen (Fading Like A Flower) in Rotkreuz sind der Start in eine super Fasnachtssaison. Mit 11 neuen Ratteschwänz und dem legendären Fasi-Motto 'Lieber Ernscht gno wärde, als vom Ernscht gno wärde!' ziehen wir von Anfang Januar bis Mitte Februar von Ball zu Ball. Der MUGUMU-Ball ist enorm heiss, das Motto 'Afrika' verwandelt Oberrüti in eine Dschungel-, Strand-, Bazar- und Wüstenlandschaft. In der Halle gibt sich sogar Kleopetra die Ehre. Sie wird von Sklaven auf einer übergrossen Sänfte mit Fanfarenklängen zur Mitternachtsshow geführt. War bereits die Fasnachtswoche sonnig und warm, präsentiert sich auch das Nachfasnachtsweekend wieder einmal ohne Schnee und Regen. In Avanches verbringen wir Ende März zwei schöne Abschluss-Tage, die im Auftritt im Amphitheater ihren Höhepunkt haben.  

2008

Unser Jubiläumsjahr wird bereits im Juni eingeläutet. An der "Rattatour Jubilee" gab es nicht nur eine Reise durch Oberrüti sondern auch ein Rückblick auf 25 Jahre Ratteschwänz. Am Ende des Abends wurde dann das Jubiläums-Motto gelüftet: "5 im Quadrat". Premiere bei der Premiere: zum ersten Mal hatten wir bereits im Oktober den ersten Auftritt und zwar am Winzerfest in Twann. Damit wir die extrem kurze Fasnachtszeit (am 6. Februar war bereits der Aschermittwoch) richtig ausnutzen konnten, spielten wir im November (in Sins) unseren zweiten Auftritt. Mit dem neuen Gwändli 'Trolle' starteten wir dann in die "offizielle" Vorfasnacht und besuchten zum ersten Mal Hergiswil und Sempach sowie die bekannten und beliebten Fasnachtsbälle in Root und Sins. Am MUGUMU-Ball verwandelte sich die 1'250 Seelen Gemeinde Oberrüti in eine Millionenstadt. Ob Business-People, Obdachlose, U-Bahn-Fans oder Liebhaber der bezahlbaren Befriedigung, 'The City' bot für alle etwas. Neben den tollen Auftritten während der Fasnacht zählten sicher auch die Fahrten auf dem Umzugswagen zu den Highlights. Spätestens wenn Chäppi die ersten Töne von "In The Ghetto" spielte wurde es allen warm ums Herz. Nach einem stressigen Welschweekend in Grandson schlossen wir das Jubiläumsjahr auf dem Stoos ab.  

2009

In der neuen Rattesaison reisten wir an viele neue Auftrittsorte. So besuchten wir zum ersten Mal Pratteln, Ebikon, Schwarzenbach und Wettingen. Von letzterem werden die meisten Ratten noch ihren Enkeln erzählen. Denn wir Ratten hatten das kleine "Selbstbedienungs-Kafizelt" zum beben gebracht und liessen, im wahrsten Sinne des Wortes, die Tische wackeln... Der 18. MUGUMU-Ball brachte einen butterigen Popcorngeschmack über Oberrüti. Der Ball wurde unter dem Motto "Zirkus" von unzähligen Clowns und anderen fröhlichen Figuren bevölkert welche bis in die frühen Morgenstunden tanzten und feierten. In der Fasnachtswoche hat es zwar nie geregnet, jedoch erschütterte, gegen ende der Fasnacht, eine hartnäckige Grippewelle den Verein und legte eine Ratte nach dem anderen Flach. Deshalb lief am Nachfasiweekend in Payerne eine dezimierte Rattenschar auf welche zudem das Nastüechli immer in Griffnähe hatte.  

2010

Noch vor dem ersten Auftritt hatten wir einen ganz besonderen Termin in Stalden (OW). Dort steht nämlich das grösste Tonstudio der Schweiz und da spielten wir die ersten Lieder für unsere zweite CD ein welche zum Jubiläum im 2013 erscheinen wird. Danacht starteten wir mit unserem neuen, gelb-blauen Gwändli "Holmstock" in die 27. Saison. Die Vorfasnacht führte uns zu den bereits bekannte Orten Sins, Jonen, Inwil und Buttisholz und zum ersten Mal nach Menznau. Der 19. MUGUMU-Ball brachte Ungemach über Oberrüti, denn unser Motto lautete "Danger". Die vielen begeisterten Besucher mussten gut aufpassen wo sie hintraten denn überall lauerte grosse Gefahr... Die Fasnacht war kalt aber trocken. Das Highlight war der Auftritt auf der Rigi. Die Aussicht war genial und auch das "Happy Ending" auf 1'800 Meter wird man niemals vergessen.  

2011

Dieses Jahr gab es eine spezielle Eröffnung für die Vorfasnacht. Wir hatten unseren ersten Auftritt am Warm-Up der Blattlüüs Lozärn, welche die Fasnacht mit einem Fest in Dietwil eröffneten. Nach einem turbulenten Aufnahme-Tag ist nun auch der zweite Teil des Projekts Jubiläums-CD im Kasten. Wie schon im letzten Jahr fanden die Aufnahmen im Tonstudio „Gabriel Recording“ in Sarnen statt. Die CD wird 2013 veröffentlicht. Mit insgesamt 7 Auftritten durften wir uns auf eine lange Vorfasnacht freuen. Nach Pfaffnau, Zug, Gebenstorf, Stans, Hochdorf, Inwil und Sarmenstorf waren wir voll „im Saft“ für den Mugumu Ball, der unter dem Motto „Quer dor d’Schwiiz“ stattfand. Wieder einmal waren unzählige Helfer damit Beschäftigt, den Mugumu-Ball in ein mottogetreues und fasnächtliches Fest zu verwandeln. Wir erfreuten uns an einem gut besuchten Ball. Da war es nicht verwunderlich, dass die erschöpften Ratteschwänz zu den letzten Gästen in der Kafistube zählten. In der Fasnachtswoche tourten wir durch die halbe Schweiz bis an die Deutsche Grenze nach Laufenburg. Der Überraschungsauftritt, welche vom Vorstand diskret geheim gehalten wurde, war bestimmt eines der Highlights 2011. Die Ratteschwänz Oberrüti spielten nämlich zum ersten Mal in ihrer Geschichte auf der „Rathausstäge“ in Luzern vor einem Menschenmeer, welches über die Brücke bis zur Neustadt mit uns mitrockte und im legendären „Happy Ending“ mit den Armen zum Takt schwingend den Auftritt ausklingen lies. Beendet haben wir die Fasnacht in Yverdon. An einem schönen Wochenende mit vielen kleinen Gigs und 2 grossen Auftritten im Zelt konnten wir die welsche Schweiz mit einer Prise Ratteschwänz würzen.  

2012

Der Sommer ist ruhig. Jedoch steht die Hochzeit von Mausi mit seiner Claudia vor der Tür. Das wollen wir nicht verpassen. Im neuen violett-silbernen Outfit bestreiten wir die Fasnacht 2012. Dies mit einem neuen Mann am Taktstab. Simi übernimmt die musikalische Leitung. Ihm folgen 46 motivierte Ratten in die Saison. Der Mugumu steht unter dem Motto „das esch Musig“. Zahlreiche Elvis‘, Yodler oder Polo Hofers säumten das Schulareal von Oberrüti und trugen dazu bei, dass der Ball ein voller Erfolg wurde. Unsere Fasnachtstour bringt uns durch die halbe Schweiz. Bekannte Stationen sind Buchrain, Buochs, Hitzkirch oder Schachen. Das Nachfasiweekend findet ein weiteres Mal in Yverdon statt. Wir geben noch einmal alles und schauen auf eine tolle Saison zurück.      

2013

Die GV findet in der Horseshoe Bar in Arth statt. Das erste Mal unter dem neuen Präsidenten „Büü“. Er hat dann auch die Ehre, den Kuchen für das neue Jubiläumsjahr anzuschneiden. Unter dem Motto „rattescharf“ feiern wir unser 30-jähriges Bestehen. Im Sommer steht aber zuerst noch eine Hochzeit an. Unser langjähriger Tambi Ueli heiratet seine Desi. Wir gratulieren! Als Startschuss in diese spezielle Saison verweilen wir im Sommer ein Wochenende am Carneval von Ambri. Fasnacht im Sommer – Die spinnen doch! Aber es hat Spass gemacht. Wir dürfen sogar im Hockey-Stadion „schlafen“ und in eiskalten Bergseen baden. Damit unsere Jubiläums-CD fertig wird, gehen wir noch einen letzten Tag ins Studio. Es war erneut anstrengend und brauchte viel Geduld. Es hat sich jedoch gelohnt. Auf die CD sind wir sehr stolz. Die Saison ist dank dem Jubiläum besonders intensiv. Wir sind an unzähligen Auftritten von Zunzgen bis Payerne zu hören. Der Mugumu-Ball findet konsequenterweise unter dem Motto „rattescharf“ statt. Nach dem intensiven Fasnachtsjahr schauen wir auf ein gelungenes Jubiläum zurück.      

2014

Wie schon Tradition nach Jubiläumsjahren gehen wir diese Fasi-Saison etwas ruhiger an. Jedoch gibt es an vorderster Front einen Wechsel. Sven Felber übernimmt das Amt des Tambis von Simi. Es bleibt somit im sonnigen Abtwil. Speziell an der diesjährigen GV sind die „selbstgemachten“ Fischchnusperli von Pfiffner. Diese sind sehr fein – fast wie gekauft. Im Sommer gibt's eine Boot-Tour mit unseren nördlichen Nachbarn (Väntilwörger).Das neue Gwändli ist sehr farbig. In allen Farben des Regenbogens kommt es daher. Die Stoffauswahl trägt (unfreiwillig) dazu bei, dass die Gwändli während der Saison immer wieder im neuen Look daherkommen. Die Besucher am MUGUMU-Ball tauchen dieses Jahr in das dunkle Mittelalter ein. Es ist einmal mehr ein tolles Fest mit grandioser Stimmung. Während der Fasnacht bleiben wir für einmal etwas in der Region. Root, Inwil, Sins usw. sind unsere Auftrittsorte. Am Nachfasiweekend in Moudon geben wir zum Abschluss noch einmal vollgas. Es war eine Freude      

2015

Wir starten mit 48 Mitgliedern und einem Feinen Risotto-Plausch mit den Hasewürger Düetu in die zweite Saison mit SF aus A. Im Sommer sind wir sportlich wie selten. Dank einer engagierten Leitung im Amt „Sportanlässe“ vertreten wir unsere Vereinsfarben an verschiedenen Grümpis, am Z-Cup sowie an den Sporttagen. Wir machen sogar beim Seilziehen mit. Das Kerngeschäft bleibt aber die Musik. Dieses Jahr begeistern wir mit unseren kakophonischen Klängen in Hämikon, Rothenburg, Willisau oder Würenlingen. Damit dies gelingt gehen wir in der Vorbereitung neue Wege. Gemeinsam mit den Rüüsstalschränzer von Sins gestalten wir eine Probe mit anschliessendem geselligen Beisammensein in der Musik-Bar in Abtwil. Der Mugumu-Ball ist dieses Jahr Mottogetreu ganz „verspielt“ und erneut ein Riesenerfolg. In der Hauptstadt des Konfettis (Payerne) lassen wir die Saison 2015 ausklingen und geniessen die letzten gemeinsamen Auftritte des Jahres.      

2016

Nach der GV starten wir mit dem obligaten Grillplausch ins neue Ratten-Jahr. Wobei “obligat“ die Vermutung naheliegen lässt, dass dieser Event zur Routine geworden ist. Dem ist mitnichten so. Seit ein engagiertes Team um den Etterhof die Leitung dieses Events übernommen hat ist der Grillplausch als Highlight des Vereinsjahres nicht mehr weg zu denken. Dieses Jahr hat es neben einem grossartig dekorierten Lokal und einer Bar sogar noch einen Swimmingpool. Dieser wird trotz kaltem Wasser mit zunehmender Nacht immer beliebter. Beliebt bei den Mitgliedern ist auch das neue Gwändli. „De Schott“ kommt beim Publikum und bei uns selbst sehr gut an. Nicht jedoch der Hosenstoff. Darin schwitzt man wie in einem Neoprenanzug. Die Saison verschlägt uns dieses Jahr sogar ins Ausland. Wir erforschen die Fasnacht im fremden Liechtenstein. Die machen das ganz gut. Fast so gut wie die Romands in Orbe, wo wir die Fasnacht bei einem feuchtfröhlichen Nachfasi-Weekend ausklingen liessen. Speziell an dieser Saison ist der frisch gewonnene Komfort beim Reisen. Dank einem neu angeschafften Instrumenten-Anhänger wird das Instrumenten-Beladen immer angenehmer      

2017

Das Highlight dieser Sasion ist ganz bestimmt das Ski-Alpin Weltcuprennen am Lauberhorn, welches wir während drei Tagen musikalisch umrahmen dürfen. Wir übernachten in einem Bungalow-Dorf in Lauterbrunnen und fahren jeweils mit der Bahn nach Wengen um den Ski-Zirkus von ganz nahe erleben zu können. Trotz Wetterpech – das Rennen musste abgesagt werden – erleben wir ein unvergessliches Wochenende. Tolle Auftritte, Spannende Erlebnisse, Super Stimmung und toller Gruppen-Spirit haben diesen Ausflug zu dem gemacht was er war. „De födliblott Wahnsenn“. Aber der Reihe nach. Die Saison starten wir mit neu 57 Mitgliedern. Ein neuer Rekord! In der Vorbereitung führen wir erneut die gemeinsame Probe mit den beiden Sinser Guggenmusiken durch. Eine Tradition, die sich mittlerweile bewährt hat. Das Probeweekend findet bei Eiseskälte in Hospental statt. Dort mussten sich unsere Neumitglieder den berühmt-berüchtigten Hamburger-Taufen stellen. Sie haben getanzt, gesungen, getrunken, gebacken und schlussendlich… Bestanden! Herzlich Willkommen. Der Mugumu-Ball steht unter dem etwas speziellen Motto „Peter“. Die Gäste verwandeln das Schulareal Oberrüti in ein Klassentreffen von berühmten Peters. Von Peter Reber über Peter Sauber bis Peter Pan. Alle waren sie da! Unsere sonstigen Auftritte waren in Hasle, Siebnen, Cham, Pfaffnau, Würenlingen, Nottwil und Yverdon.      

2018

Wir werden immer mehr! 60 Mitglieder zählt der Verein im Jahr 2018. Es wird deshalb immer enger im Car. Was auch Vorteile hat. Niemand muss frieren und wir rücken wortwörtlich als Verein immer näher zusammen. Und dies in dem Jahr, wo wir unser 35-jähriges Bestehen feiern. Speziell findet in dieser Saison die erste Probe an einem Samstag statt. Anschliessend begiessen wir den Saisonstart bei einem internen Oktoberfest im Forsthaus. Nach weiteren intensiven Proben, dem gemeinsamen Event mit den Sinser Guggenmusiken und einem super Probeweekend starten wir in Menzingen mit neuem Gwändli in die 5. Jahreszeit. Wir rocken in schwarz und gold! Der Höhepunkt der Saison bildet eine 4-tägige Reise in die tschechische Hauptstadt Prag. Dort präsentieren wir uns im Rahmen des Eurocarnevals bei verschiedenen Auftritten dem (zum Teil verwirrten) osteuropäischen Publikum. Wir geniessen das Prager Nachtleben sowie die tschechische Braukunst während 4 Tagen in vollen Zügen. Ein weiteres Highlight der Saison sind unsere Ehemaligen. Diese begleiten uns als Verstärkung an verschiedene Auftritte. Wir stehen so mit über 80 Musikanten auf der Bühne. Nach dem traditionellen Nachfasiweekend (erneut in Orbe) blicken wir auf eine tolle Saison zurück! Ahoj Praha